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Weltcup Schweiz: 2. Rang über die Mitteldistanz

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Für mich als Schweizer Athlet ist die Weltcuprunde auf heimischem Boden immer ein absolutes Saisonhighlight. So war es auch dieses Jahr in Laufen, mit toller Stimmung und spannenden Wettkämpfen. Ich konnte vor allem bei der Mitteldistanz mit dem 2. Rang überzeugen, beim K.O.-Sprint und im Sprint reichte es zu den Rängen 10 und 5. 
   
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Sehr motiviert startete ich zur Mitteldistanz in einem noch nie zuvor kartierten OL-Gelände. Ich lief ein sehr gutes Rennen und wurde mit dem 2. Rang belohnt. Im Ziel fehlten nur 9 Sekunden auf den 14 Jahre jüngeren Sieger Joey Hadorn, der sein erstes Weltcuprennen gewann. Die Chancen auf den Sieg verspielte ich beispielsweise zum 2. Posten, wo ich die Wegspur auf der Karte nicht sah und alles quer lief. Auch zum zweitletzten Posten hätte ich es noch in der Hand gehabt, doch da lief ich zu lange durchs Dickicht anstatt auf dem Weg. Dagegen hatte ich aber auch sehr gute Abschnitte und so lief ich auf den beiden längsten Teilstücken jeweils die Bestzeit.  Rangliste / Karte / GPS
  
0928
Beim K.O.-Sprint ging es für mich neben einem guten Resultat auch darum, zu spüren ob mir diese Disziplin überhaupt liegt und um Erfahrungen zu sammeln. Denn im nächsten Sommer werden die ersten Weltmeistertitel vergeben. Die Qualifikation und den Viertelfinal überstand ich problemlos, danach wurde es erwartungsgemäss enger. In meinem Halbfinal kam ich schnell in die Defensive und wählte etwas zu oft (oder in den falschen Momenten) Alternativrouten. So erreichte ich den angestrebten Platz im Final der besten 6 nicht und landete in der Endabrechnung auf Rang 10.
  
0929
Beim Sprint habe ich mir ehrlich gesagt etwas mehr erhofft als den 5. Rang. Auf 7 Abschnitten lief ich Bestzeit und zu weiteren 5 Posten verlor ich nur eine Sekunde. Das Tempo wäre also gut gewesen, doch auf einigen Teilstrecken war ich zu ungenau. Den grössten Zeitverlust kassierte ich zu Posten 12, als ich in eine Sackgasse lief. Zu den Posten 6 und 13 erwischte ich die falsche Route, wobei ich je 5 Sekunden verlor. Ich muss aber auch eingestehen, dass die Spitze der Rangliste sehr sauber lief und ich die Bestzeit nicht hätte knacken können.
  
Vom 26. bis 29. Oktober stehen nun noch die letzten zwei Einzel-Weltcuprennen in China auf dem Programm. Ich bin sehr gespannt auf diese Weltcuprunde, auch weil es meine ersten Wettkämpfe in diesem Land sein werden. Im Gesamtweltcup liege ich gut im Rennen um einen Podestplatz. Auch den Gesamtsieg möchte ich noch nicht abschreiben, auch wenn der Abstand zum führenden Schweden Bergmann 103 Punkte beträgt. Doch in Situationen, wo es nicht nur um den eigentlichen Wettkampf geht, nimmt die Erwartungshaltung oftmals unberechenbare Dimensionen an. Darauf muss auch ich vorbereitet sein, um Ende Oktober möglichst viele von noch maximal 200 zu vergebenden Punkten zu holen. Auf liveorienteering.com können die Wettkämpfe in China mitverfolgt werden.
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