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Think positive - test negative

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Die Vorbereitungen auf meine 18. Elitesaison laufen soweit planmässig. Weniger gut planen kann man hingegen die Wettkampf- und Trainingslagereinsätze. Wegen der Pandemie ist viel Flexibilität gefordert, denn fast nichts ist aktuell in Stein gemeisselt.
 
Auch wenn die ersten Wettkämpfe der Saison abgesagt wurden und wohl noch mit weiteren Anpassungen gerechnet werden muss, so sind meine Ziele dieselben geblieben: Die EM in Neuenburg und die WM in Tschechien. Von den EM-Organisatoren gab es zuletzt positive Signale, was die Durchführung anbelangt. Zwar ohne Zuschauer vor Ort, dafür mit einem umfangreichen digitalen Angebot im Internet und via SRF sollen diese Titelkämpfe unweit von meinem Wohnort über die Bühne gehen. Für mich als Athlet sind solche News natürlich motivierend und sorgen dafür, dass ich tagtäglich dranbleibe und an meinem Formaufbau arbeite.
   
Ich würde nicht sagen, dass ich mich an die Planungsunsicherheit gewöhnt habe. Aber man arrangiert sich halt irgendwie damit. Zurzeit wissen wir zum Beispiel nicht, wann, wo und wie das nächste Trainingslager durchgeführt wird. Das ist vor allem auch für unsere Trainercrew eine Herausforderung und mit viel Mehraufwand verbunden. Von dieser Arbeit profitieren konnten wir zuletzt Ende Februar, als wir für das Wintercamp vom Swiss Orienteering Team nach Fontainebleau reisten. Wie jedes Jahr ist dieses Trainingslager ein wichtiger Bestandteil der Saisonvorbereitung und es wurde intensiv an der OL-Technik gefeilt. Das Finden der Posten war in diesem steinigen Gelände gar nicht so einfach und man wusste nach dem Training manchmal nicht, ob man den Fehler der Karte, dem Postenstandort oder sich selbst zuschreiben sollte. Oftmals war es eine Mischung verschiedener Faktoren. Jedenfalls kurvte ich durch zahlreiche Felsformationen, was auch bei der WM in Tschechien gefragt sein wird. Etwas getrübt wurde das tolle Trainingslager, als am vorletzten Tag vier Athleten positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Ich selbst war nicht betroffen, allerdings musste ich danach in die Quarantäne und konnte nicht zur Familie nach Hause reisen. Theoretisch hatten wir ein gutes Schutzkonzept. Bei der Umsetzung gab es aber den einen oder anderen Punkt, den wir bei zukünftigen Anlässen noch verbessern können, um das Risiko einer Ansteckung weiter zu minimieren. "Think positive – test negative" wird wohl auch in naher Zukunft die Devise sein.
  
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