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WM in Tschechien: Dumm gelaufen?

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Bei der WM In Tschechien blieb ich leider ohne Medaillengewinn und musste mit den Rängen 4, 8 und 10 Vorlieb nehmen. Mit ein paar Tagen Abstand schaue ich nochmals auf meine Einsätze zurück.
  
Bei meiner 16. WM lief ich alle drei Einzeldisziplinen, bei der Staffel war ich zum ersten Mal nicht dabei. Diese Idee kam vom Trainerteam und ich konnte mich eigentlich schnell damit anfreunden, da die Staffel am Abend vor der Langdistanz angesetzt wurde und ich die Einzeldisziplinen im Falle eines Medaillengewinnes höher gewichtete. So hatte ich ein ideales WM-Programm, ohne bezüglich Erholung Kompromisse eingehen zu müssen.

Ich startete sehr zuversichtlich in die WM-Woche, welche mit dem Sprint in Terezin begann. Dort erwischte ich nicht immer die besten Routen und machte auch sonst 2-3 kleine Fehler. Der Speed war grundsätzlich okay, doch meine Zwischenzeiten hatten ein paar Zeitverluste zu viel drin. So landete ich auf dem 10. Rang, was ein persönlicher Negativrekord bei Sprintmeisterschaft war. Rangliste Sprint / Karte

Ähnlich lief ich bei der Mitteldistanz. Es war ein solides, aber nicht fehlerfreies Rennen. Doch auch ohne die gemachten Postenraumfehler hätte es nicht zu einer Medaille gereicht. Ein Rang in den Top 6 verpasste ich schlussendlich, auch weil Packrunning bereits im Middle ein Thema war. Rangliste Mitteldistanz / Karte / Grafik

Somit war ich für die abschliessende Langdistanz hungrig und ich fühlte mich bereit, etwas reissen zu können. Mir gelang ein guter Lauf und bei einem solchen Routenwahl-Wettkampf war ich mir bewusst, dass man nicht immer die Bestvariante erwischen konnte. Trotzdem gab es im Nachhinein ein paar Routenfehler, die mich ärgerten. So z.B. der Zeitverlust von 1:47 zum 15. Posten, weil ich links statt rechts lief. Im Ziel angekommen stellte ich eine neue Bestzeit auf und der Speaker sprach bereits von einer Medaille. Das Rennen war aber noch nicht vorbei und vor allem Kasper Fosser, mit Matthias Kyburz (+3min) und Magne Daehli (+6min) im Schlepptau, war sehr schnell unterwegs. Zu meinem Frust, denn am Schluss waren diese drei Läufer alle vor mir klassiert und liefen zusammen zu Gold, Silber und Bronze. Und mir fehlten 17 Sekunden zur angestrebten Medaille. Dumm gelaufen, könnte man sagen… doch dass Läufer durch Hinterherlaufen zu Medaillen kommen gab es immer wieder und daher verstehe ich nicht, dass man bei einer WM nicht mehr für ein faires Rennen macht. Z.B. mit einem Trennungssystem oder mit grösseren Startintervallen. Das Gegenargument ist oft, dass grössere Startintervalle für Zuschauer und Fernsehen zu langweilig seien. Doch da frage ich mich, ob ein Wettkampfformat, bei dem die Startlistenauslosung oftmals ein entscheidender Punkt bei der Medaillenvergabe ist, wirklich die grossen Mengen begeistern mag. Jedenfalls spürte ich im Nachhinein viel Solidarität und ich möchte mich für die vielen Nachrichten und die Unterstützung bedanken.            Rangliste Lang / Karte / Grafik / Packrunning

Somit war mein «Highlight» dieser WM der 4. Rang über die Langdistanz, mein 44. Diplomplatz im 55. WM-Rennen. Auch ohne Medaille blicke ich aber auf ein spannende WM-Kampagne zurück, denn sowohl bei dem Training wie auch bei den Wettkämpfen wurden uns Athleten einzigartige OL-Erlebnisse geboten. Vielen Dank an alle, die das ermöglicht haben und mich auf dem Weg an diese WM unterstützt haben!

   
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