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Frust und Bronze an der EM

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Vor zwei Wochen stand in Estland die EM auf dem Programm. Leider verbreitete sich innerhalb vom Schweizer Team ein Magen-Darm-Infekt, welcher auch mich für rund zwei Tage lahmlegte und mir die Einzelläufe vermieste. Immerhin gab es mit Staffel-Bronze einen erfolgreichen Abschluss.
Auch wenn die Wälder in Estland wegen der dichten Vegetation und dem Unterholz nicht oft mit OL-Genuss in Verbindung gebracht werden, freute ich mich auf eine weitere Reise ins Baltikum. Während meiner Karriere habe ich bereits 156 Tage im Baltikum verbracht, 81 davon in Estland. Dabei habe ich immer gute Erfahrungen gemacht und bin von jedem Wettkampf mit mindestens einer Medaille nach Hause gereist. Das stimmte mich zuversichtlich, dass ich das Gelände auch dieses Mal in den Griff bekommen werde. Wir reisten eine Woche vor den Wettkämpfen an, um noch einige Schlüsseltrainings zu machen. Leider erwies sich dieses Vorhaben als kontraproduktiv, da sich während dieser Phase im Team ein Magen-Darm-Infekt breit machte. Mich erwischte es erst relativ spät, dafür gerade vor der Langdistanz. Das war sehr frustrierend und so verbrachte ich zwei Tage im Bett und nervte mich, dass ich nicht früher reagiert habe und mich beispielsweise ausquartierte. Denn vor mir hatten rund 10 Personen aus dem Team irgendwelche Symptome und so war es sozusagen ein Spiel mit dem Feuer, in der selben Unterkunft zu bleiben.
Immerhin erholte ich mich rasch und ich konnte bei der Mitteldistanz wieder mittun. Zwar fehlte mir noch etwas die Energie, doch ich konnte einen technisch anständigen Lauf auf dem 20. Rang ins Ziel bringen. Dazu war es ein gelungener Test für die Staffel am Tag darauf. Das Schweizer Herrenteam schaffte in den Einzelläufen keine Top10-Platzierung und so zählten wir nicht unbedingt zu den Topfavoriten. Meine Aufgabe war es auf der Startstrecke eine gute Ausgangslage für meine Teamkollegen Florian Howald und Matthias Kyburz zu schaffen. Beim Anblick der Streckenrangliste sah meine Leistung zwar nicht so rosig aus. Da bei dieser Staffel die Gabelungslängen aber ziemlich unterschiedlich waren, hielt ich unser Team auf Kurs und ich war zufrieden mit meinem Einsatz. In der Folge zeigten meine Teamkollegen sehr gute Leistungen und wir wurden mit der Bronzemedaille belohnt. Das war immerhin noch ein schöner Abschluss einer verschi**enen Wettkampfwoche in Estland.
  
  
Der Rest der laufenden Saison findet für mich ausschliesslich in der Schweiz statt, mit dem Weltcupfinale in Davos anfangs Oktober als Höhepunkt. Bis dahin werde ich an mehreren Schweizermeisterschaften und einigen nationalen Wettkämpfen am Start stehen.
 
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